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Abends werden die Faulen fleißig. |
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Abwechselung stärkt den Appetit. |
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Adel sitzt im Gemüte, nicht im Geblüte. |
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Alle Wege führen nach Rom. |
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Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst die niemans kann. |
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Allzeit gwinnen macht verdächtig, allzeit verlieren macht verächtlich. |
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Allzuviel ist ungesund. |
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Alt werden will jeder, älter werden niemand. |
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Alte liebe rostet nicht. |
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Alte Bäume lassen sich nicht biegen. |
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Alte Vögel sind schwer zu rupfen. |
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Alte Wunde blutet leicht. |
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Alter macht zwar immer weiß, aber nicht immer weise. |
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Alter schützt vor Torheit nicht. |
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Am Markt lernt man die Leute kennen. |
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Am Trillern erkennt man die Lerche. |
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An den Federn erkennt man den Vogel. |
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An den Scherben erkennt man den Topf. |
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Armut schändet nicht. |
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An Gottes Segen ist alles gegeben. |
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An schmutzigen Händen bleibt viel hängen. |
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Andere Zeiten, andere Sitten. |
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Anderer Fehler sind gute Fehler. |
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Arbeit, Müßigkeit und Ruh schließt dem Arzt die Türe zu. |
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Ändern und Bessern sind zweierlei. |
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Anfangen ist leicht, beharen ist Kunst. |
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Arbeit bringt Brot, Faulenzen Hungersnot. |
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Arbeit hat bittere Wurzel, aber süße Frucht. |
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Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel bedarf. |
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Arm oder reich, vor Gott sind alle gleich. |
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Armer Leute Gäste gehen früh nach Hause. |
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Armut ist des Reichtums Hand und Fuß. |
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Armut ist verhasst, Reichtum oft eine Last. |
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Auf einen Hieb fällt kein Baum. |
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Auf Erden lebt kein Menschenkind, an dem man keinen Mangel find`t. |
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Auf Regen folgt Sonnenschein. |
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Auch der beste Gaul stolpert einmal. |
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Auch die Ewigkeit besteht aus Augenblicken. |
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Auf dem Ofen sitzend wird man nicht General. (Russisches Sprichwort) |
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Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil. |
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Auf schnelle Fragen gibt es langsame Antworten. |
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Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. |
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Aus fremdem Leder ist leicht Riemen schneiden. |
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Aus Neigungen werden Tugenden und Laster. |
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Bär und Büffel können keinen Fuchs fangen. |
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Besser karg als arg. |
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Bei Nacht sind alle Katzen grau. |
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Dankbarkeit ist dünn gesät. |
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Das Wasser kann ohne Fische auskommen, aber kein Fisch ohne Wasser. |
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Dem fleißigen Hamster schadet der Winter nicht. |
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Dem Faulpelz geht die Arbeit von der Hand wie das Pech von der Wand. |
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Dem fliehenden Feinde soll man goldene Brücken bauen. |
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Dem Satten schmeckt das beste nicht. |
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Das Herz lügt nicht. |
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Dem Weisen genügen wenige Worte. |
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Dem toten Löwen kann jeder Hase an der Mähne zupfen. |
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Den Esel meint man, den Sack schlägt man. |
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Den Nackten kann man nicht ausziehen. |
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Der Adler fängt keine Mücken. |
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Der Arme kennt seine Verwandten besser als der Reiche. |
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Der Angriff ist die beste Verteidigung. |
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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. |
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Der ärgste Feind ist in uns selber. |
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Der beste Advokat ist der schlimmste Nachbar. |
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Der beste Arzt ist oft der schlimmste Patient. |
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Der Klügere gibt nach. |
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Der Einäugige ist unter den Blinden der König. |
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Der Erben Tränen sind ein verdecktes Lachen. |
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Der erste Betrug ist ärger als der letzte. |
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Der Honig ist nicht weit vom Stachel. |
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Der eine klopft auf den Busch, der andere fängt den Vogel. |
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Der Horcher an der Wand hört seine eig`ne Schand. |
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Der Kirchhof deckt die Sünden der Ärzte zu. |
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Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. |
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Die Faulen und die Dreisten schreien am meisten. |
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Die Alten werden zweimal Kinder. |
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Die beste Amme ersetzt keine Mutter. |
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Die Bitte ist immer heiß, der Dank kalt. |
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Die Dummen werden nicht alle. |
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Der Letzte zahlt die Zeche. |
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Der Stärkere hat immer Recht. |
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Die Hölle und der Argwohn werden nimmer satt. |
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Des einen Tod, des andern Brot. |
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Des Menschen Wille ist sein Himmelreich. |
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Die Katze lässt das Mausen nicht. |
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Die Kühe, die am meisten brüllen, geben die wenigste Milch. |
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Die Lächerlichkeit tötet mehr als jede Waffe. (Französisches Sprichwort) |
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Die Reichen haben Medizin, die Armen Gesundheit. |
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Die Sonne bringt es an den Tag. |
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Die Trägheit schleicht so langsam, dass die Armut sie bald einhold. |
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Dienstjahre sind keine Herrenjahre. |
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Disteln sind dem Esel lieber als Rosen. |
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Dreimal umgezogen ist so gut wie abgebrannt. |
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Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz. |
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Doppelt genäht hält besser. |
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Durch Schaden wird man Klug. |
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Ein hungriger Bauch hat keine Ohren. |
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Ein Ochs, der viel brüllt, zieht wenig. |
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Ein räudiges Schaf steckt die ganze Herde an. |
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Ehlich währt am längsten. |
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Ein blindes Huhn findet auch ein Korn. |
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Ein guter Amboss fürchtet keinen Hammer. |
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Ein guter Feldherr ist so gut wie eine halbe Armee. |
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Ein guter Koch ist ein guter Arzt. |
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Ein Unglück kommt selten allein. |
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Ein Vater ernährt eher zehn Kinder als zehn Kinder einen Vater. |
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Ein voller Bauch studiert nicht gern. |
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Ein Wort ist wie ein Pfeil, der, einmal von der Sehne geschnellt, nicht mehr zurückgehalten werden kann. |
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Ende gut, alles gut. |