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Seite 2: Menschen

Ein Geschäft wird erst dann ein Geschäft, wenn man dem Finanzamt nachweisen kann, dass es kein Geschäft war.

Eifersucht ist in gewisser Hinsicht gerecht und verbnünftig, da sie nur den Besitz bewahren will, der unser ist oder zu sein scheint; Neid dagegen ist Eifern über den Besitz anderer.

Eine Sache, welche vielen gehört, wird schlechter verwaltet als eine Sache, die einem Einzelnen gehört.

Enthaltsamkeit ist das Vergnügen an Dingen, welche wir nicht kriegen.

Entrüstung ist ein erregter Zustand der Seele, der meist dann eintritt, wenn man erwischt wird.

Erstaunlich viele Menschen sind originell, aber nur bei der Rechtschreibung.

Eines der Probleme beim Fußball ist, dass die einzigen Leute, die wissen, wie man spielen müsste, auf der Pressetribüne sitzen.

Es gibt Diebe, die nicht bestraft werden eund einem doch das Kostbahrste stehlen: Die Zeit.

Es gibt Dinge, die man bereut, ehe man sie tut. Und man tut sie doch.

Es gibt größere Dinge als unser Einkommen; zum Beispiel unsere Ausgaben.

Es ist ein Brauch von Alters her: Wer Sorgen hat, hat auch Likör.

Es ist schwiriger, eine vorgefasste Meinung zu Meinung zu zertrümmern als ein Atom.

Es ist unmöglich, Staub wegzublasen, ohne dass eine Menge Leute anfangen zu husten.

Es ist weit schwerer, sich von anderen nicht beherrschen zu lassen, als andere zu beherrschen.

Es gibt Wohltäter, die es gern sehen, auf frischer Tat ertappt zu werden.

Es ist besser, Genossenes zu bereuen, als zu bereuen, dass man nichts genossen hat.

Wir mögen Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken - falls sie dasselbe denken wie wir.

Wir sind leicht bereit, uns selber zu tadeln. Unter der Bedingung, dass niemand einstimmt.

Wer nicht kann, was er will, muss wollen, was er kann.

Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihn Macht.

Wir mögen keinen gerne gönnen, das er was kann, was wir nicht können.

Es gibt kaum eine größere, als wenn du mit einer recht großen Freude im Herzen zu gleichgültigen Menschen kommst.

Es sind nicht die Gottlosen, es sind die Frommen seiner Zeit gewesen, die Christus ans Kreuz schlugen.

Es stimmt, dass Arbeit noch keinen umgebracht hat, aber warum ein Risiko eingehen?

Fasse dich stehts kürzer als irgendein Zuhörer zu hoffen wagt.

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Früher starben die Menschen vergnügt mit 35 Jahren, heute schimpfen sie bis 95 auf die Chemie.

Gegen Angriffe kann man sich wehren, hehen Lob ist man machtlos.

Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten!

Es geügt nicht, große Eigenschaften zu haben, man muss auch mit ihnen wirtschaaften können.

Gewöhnlich lobt man, um gelobt zu werden.

Gott hat die einfachen Menschen offenbar geliebt, denn er hat so viele von ihnen gemacht.

Gute Erziehung hat einen schrecklichen Nachteil: Sie schließt einen von vielem aus.



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